Das erste Ballett, das von Cornelia Mißlitz choreographiert
wurde, war die "Puppenfee" von Josef Bayer. Der ungewöhnliche Erfolg dieser
Aufführung bestätigte Frau Mißlitz darin, in dieser Richtung
weiterzuarbeiten. So entstanden im Laufe der Zeit, unter der Regie von Cornelia
Mißlitz, Ballette wie:
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| In mehreren ausverkauften Vorstellungen präsentierte
die Ballettschule Cornelia Mißlitz ein noch nie dagewesenes Ballett.
Die Welturaufführung von "Frau Holle" fand am 29.11.98 in der Neu-Isenburger
Hugenottenhalle statt. Die Musik zu diesem Ballett komponierte Frank Wagner
in der Zeit von 1996-98. Diese Aufführung war die bis dahin wohl aufwendigste Arbeit von Cornelia Mißlitz. Unter ihrer Regie wurden nicht nur die Kostüme, Bühnenbild und Requisiten angefertigt, sie nähte auch in zahllosen Tagen und Nächten alle Kostüme für die 160 mitwirkenden Tänzerinnen und Tänzer selbst. Die Einstudierungszeit für dieses Ballett betrug ca. ein Jahr wobei man beachten muß, dass alle Mitwirkenden in Gruppen aufgeteilt waren: montags die Walldorfer, dienstags die Ober-Rodener usw., usw. So war ein chronologischer Ablauf der Handlung natürlich nicht möglich. Die Gesamtchoreographie konnte so erst kurz vor der Premiere, in der ersten Durchlaufprobe, überprüft und korrigiert werden. Natürlich geht so eine Aufführung nicht ohne die Hilfe von vielen fleißigen Helfern und Helferinnen. Selbstverständlich wird in dieser Vorbereitungsphase von allen Mitwirkenden besonders viel Engagement und Disziplin verlangt. Sei es Sondertraining oder teilweise Gruppenzusammenlegung. Da mußten die Dieburger Kinder nach Ober-Roden oder die Walldorfer Kinder nach Neu-Isenburg usw. Der Lohn für alle Künstler und Künstlerinnen waren minutenlange "Standing ovations" und lautstarke Beifallbekundungen von den restlos begeisterten Zuschauern. Die Ballettschule Mißlitz hat mit dem Ballett "Frau Holle" wieder einmal bewiesen wie schön Ballett ist, und was man mit Kreativität und Einfallsreichtum alles erreichen kann. |
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